Krapfen & Kaviartourdata

Eine Kurzanleitung zur kulinarischen Reise durchs Zillertal

Blog Best of Zillertal: Kulinarische Reise

Jetzt mal ehrlich. Nichts ist langweiliger als ellenlange Texte über Kulinarik und Essen zu lesen. Lesen ist Silber, Essen ist Gold! Dennoch braucht es Anleitungen. Weil man ansonsten vor lauter Essensmöglichkeiten das wirklich Essenswerte gar nicht mehr sieht. Macht euch bereit für eine rasante Kulinarische Reise durch das Zillertal!

Ohne Umschweife geht es los. Wer ins Zillertal kommt, muss Käse essen. Das ist schon mal klar. Den vielleicht besten Käse bekommt ihr in der „Zillertaler Heumilch-Sennerei“  in Fügen. 270 Bauern liefern die Milch für die edlen und schmackhaften Produkte der Sennerei.

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Der Betrieb ist eine Genossenschaft, was heißt dass er sich im Eigentum der Bauern befindet. Das ist nicht nur eine schöne und lobenswerte Sache, sondern das schmeckt man auch. Weiter weg von Massenherstellung könnte man gar nicht sein. Die Bauern sind mit ihren Kühen hier noch auf Du und Du, der Käse wird sorgsam und achtsam hergestellt. Probiert haben müsst ihr den „Zillertaler Bierkäse“ – oder sämtliche andere Käsesorten.

Nachdem ihr herrlichen Käse genossen habt wird es Zeit für eine Zillertaler Spezialität, die zu Unrecht nicht immer im Fokus stand und steht. Alle Welt kennt die Zillertaler Krapfen, die Zillertaler Ofenleber führt aber ein wenig ein Schattendasein. Das sollte sich ändern. Und ihr könnt den ersten Schritt dazu setzen. In den traditionellen Gasthäusern im Zillertal bekommt man an bestimmten Tagen und auf Vorbestellung die herrliche Tiroler Ofenleber serviert. Am besten vor Ort nachfragen und genießen. Eine leckere kulinarische Besonderheit ist das, die ansonsten in der Region vor allem auf Hochzeiten genossen wird.

Blog Best of Zillertal: Zillertaler Ofenleber
© Zillertal Tourismus

Dennoch komme ich nicht umhin euch die Zillertaler Krapfen ans Herz zu legen. Ja, das ist schon ein wenig deftig und jeden Tag kann und sollte man diese nicht essen. An richtigen Tagen, zum Beispiel auf Festen in der Region genossen, ist das aber ein wahrer Hochgenuss. Am wichtigsten dabei sind die Krapfenblätter, die schön dünn sein müssen. Geschmacklich dominiert hier Topfen und Graukäse. Solltet ihr probieren! Alternativ solltet ihr vor Ort auch nach Holzhacker-Krapfen fragen. Auch diese werden euch begeistern…

Last but not least möchte ich euch das Melchermuas ans Kulinarik-Herz legen. Dabei handelt es sich um ein klassisches bäuerliches Gericht. Die Zubereitung ist einfach und doch liegt der sprichwörtliche Teufel im Detail. Butter, Mehl, Milch und Salz – mehr kommt da an sich nicht rein. Mit Zucker und Zimt bestreut oder mit Preiselbeermarmelade genossen schmeckt es fast noch besser.

Melchermuas
Melchermuas

Ich weiß schon. Das ist nur ein Anfang. Aber wenn ihr schon mal im Zillertal seid werdet ihr noch viel mehr entdecken. Seht meinen Text als Leitfaden. Und: Hört jetzt endlich auf zu lesen und fang an zu genießen!

Titelbild: Hochfügen

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