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Hoch in den Bäumen im Hochseilgarten Kaltenbach

Zillertal Hochseilgarten Kaltenbach

Der Hochseilgarten Kaltenbach! Warum? Das habe ich mich bei solchen Gelegenheiten schon öfters gefragt. Warum tue ich mir das eigentlich an?, um etwas konkreter zu werden.

Am Vortag hat sich das Klettern noch nach einer großartigen Idee angehört. Jetzt stehe ich vor einem freundlich lächelnden Guide mit Namen Stefan aus dem Zillertal, der mir Gurt, Klettersteigset und Helm überreicht und mir wird schön langsam ein wenig mulmig.

Eigentlich könnte ich zuhause auf der Couch liegen und ein Buch lesen … Für solche Ausreden scheint es jetzt zu spät. Und außerdem: Im Grunde liebe ich ja Herausforderungen.

Stefan vom Hochseilgarten Kaltenbach kontrolliert noch einmal, ob der Gurt auch wirklich zu ist und schon kann es losgehen. Er begleitet uns heute auf den „Extrem Wasserfall-Parcours“. Klingt vielversprechend und ist im Bereich der Hochseil- und Abenteuergärten sicher einzigartig.

Die Tour im Hochseilgarten Kaltenbach im Zillertal beginnt!

Geschicklichkeit, Konzentration, Kraft und ein bisschen Mut sind gefragt. Wenn man ein paar ganz einfache Regeln beim Klettern befolgt, kann eigentlich fast nichts passieren. Die wichtigste: Nie beide Karabiner des Sicherheitsgerätes aushängen!

Rauf geht es also in die Bäume. Über Seile, Hölzer, Autoreifen hangeln wir uns voran, mit ein paar Klimmzügen geht es zur nächsten Übung. „Du machst das super!“, sagt Stefan. Offenbar hat er nicht nur eine Ausbildung als Guide, sondern auch als Motivationstrainer.

Mit einem Kanu überqueren wir die Schlucht und kommen schließlich zum Wasserfall. Ein kurzer Klettersteig führt 35 Meter nach oben. Der Blick auf das ins Tal stürzende Wasser ist herrlich. Stefan seilt uns ab und zum Abschluss wartet der noch der Höhepunkt: Eine rasante Fahrt mit einem 180 Meter langen Flying Fox.

Wer also auf der Suche nach einem kleinen Abenteuer und trotzdem sehr großer Sicherheit ist, der ist hier im Hochseilgarten Kaltenbach im Zillertal richtig. Und wer nicht ganz so mutig ist, der hat vielleicht ein „Alibi-Kind“ zur Hand, dass er begleiten kann, um langsam auf den Geschmack zu kommen. Im Hochseilgarten Kaltenbach gibt es Touren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Angefangen mit dem „Mäuseparcours“ für Kinder ab drei Jahren. Die anspruchsvollen Routen führen in eine Höhe von 20 Metern über dem Waldboden. Ein Sprung ins dort aufgespannte Netz braucht dann schon ein wenig Überwindung.

Warum also sollte man sich das Klettern antun? Weil es manchmal gut tut, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Weil wir, ab und zu an unsere Grenzen und vielleicht auch einen Schritt darüber hinaus gehen müssen. Weil es befriedigend ist und glücklich macht, so eine Herausforderung zu bewältigen. Und nicht zuletzt: Weil der Adrenalinkick einfach der Hammer ist!

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