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Geocaching – Mit GPS auf Schatzsuche im Zillertal

Zillertal: Geocaching

Geocaching ist eine neumodische Schatzsuche. Draußen und in echt. Zwar werden keine versteckten Goldmünzen gesucht, der Spaß ist aber fast der gleiche.

Solltest du auf einem Spaziergang oder einer Wanderung im Zillertal jemandem begegnen, der auffällig unauffällig so tut, als würde er nichts suchen, dann ist das möglicherweise ein „Geocacher“. Es gehört nämlich zum guten Stil, dass man nicht Involvierten nicht absichtlich oder unabsichtlich auf eines der Verstecke aufmerksam macht.

Meist werden in wasserdichten Boxen ein Logbuch und je nach Größe des Caches auch Kleinigkeiten deponiert. Wer die Dose findet, trägt sich ins Logbuch ein und darf sich ein Souvenir davon mitnehmen, muss aber selbst etwas darin zurücklassen, das wiederum ein anderer eintauschen kann.

Ob mit Freunden, der Familie oder alleine: Geocaching ist ein unterhaltsamer Zeitvertreib. Man erkundet die Natur, bewegt sich, übt sich im Kartenlesen und navigieren und hat auf gut Zillertalerisch eine riesen „Hetz“.

Zillertal: Geocaching Versteck
Geocaching – Mit GPS auf Schatzsuche im Zillertal

Geocaching Stationen im Zillertal

Im Zillertal gibt es weit mehr als 100 Geocaches. Sie hören auf Namen wie „Zillertals Höchster“, „Bahnhof Strass“, „Spieljoch“, „Picknick am Fels“, „Searching the Moon“ oder „Was isn los in Stumm“. Für Geocacher gibt es also allerhand zu tun. Auf geocaching.com kann man ein kostenloses Benutzerkonto erstellen und auf Kartenmaterial, Koordinaten und mehr zugreifen.

Im Grunde ist das Spiel ganz einfach: Im Internet die Koordinaten suchen (z.B. über die Postleitzahl) und sich mit einem GPS-fähigen Gerät auf den Weg machen. Es kommt aber durchaus vor, dass man an den exakten Koordinaten steht und den Geocach trotzdem nicht findet. Hartnäckig bleiben, lautet das Motto, denn schließlich soll nicht jeder den Schatz finden, der den Weg entlangkommt. Wobei Weg relativ ist, denn meist sind die Verstecke ein wenig abseits vom Schuss.

Zillertal: Geocaching Versteck im Baum
Geocaching – Mit GPS auf Schatzsuche im Zillertal

Findet man einen Geocach einmal nicht, sollte man sich auch nicht entmutigen lassen. Es gibt verschiedenste Arten und Schwierigkeitsgrade. Von winzig kleinen Dosen mit 1-2 cm bis hin zu großen Jausen-Boxen versteckt unter Steinen, auf Bäumen oder magnetisch. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Gekennzeichnet sind die Caches mit einem Logo und dem Hinweis diesen nicht zu zerstören und bitte schön an seinem Platz zu lassen.
Wie bei allem was einem neu ist, sollte man logischerweise nicht gleich mit dem Schwierigsten beginnen. Das frustet nur.

Online kann man dann seine Erfahrungen bei der Schatzsuche teilen und die verschiedenen Geocaches bewerten, Fotos hinzufügen, sich ins Logbuch eintragen oder mehr. Meist sind die Caches an Orten versteckt, die dem Versteckenden wichtig sind, oder zu denen er eine besondere Beziehung hat. Ob Berggipfel oder Park spielt dabei keine Rolle. Sogar Unterwassercaches warten darauf gefunden zu werden! Millionen von Geocaches gibt es weltweit.

Infos zu den verschiedenen Geocaching Arten hier: www.geocaching.com

Bei Geocachern zählt auch der Umweltgedanke. Also: Keinen Müll zurücklassen und respektvoll mit der Zillertaler Natur umgehen und sie genießen!

Fotos: Shutterstock

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