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Die Kleinsten lernen mühelos den Klettersport

Klettern im Zillertal

Es gibt wohl keinen Alpinsport, der bei uns in den vergangenen Jahren einen vergleichbaren Boom erlebt hat, wie der Klettersport. Das zeigt sich unter anderem am neu geschaffenen Angebot an Kletterhallen und Klettersteigen.

Klettern ist dabei vielseitiger als man glauben könnte. Das Spektrum reicht vom Bouldern und Sportklettern in der Halle, über Klettergärten im Fels, bis zu langen alpinen Touren und natürlich den Klettersteigen. So verschieden diese Arten des Kletterns sind, so unterschiedlich sind auch die Ansprüche an die Ausrüstung.

Klettersport – Spaß und Herausforderung am Fels und in der Halle in der „Ersten Ferienregion im Zillertal“

Kletterhalle Aschau im Zillertal
Bouldern und Sportklettern in der Halle

Insbesondere Anfänger sollten sich auf das Fachwissen von Experten verlassen, denn so schön dieser luftige Sport ist, er birgt dennoch Risiken. Ein Großteil davon kann mit der richtigen Ausbildung und dem Verwenden passender Ausrüstung ausgeschaltet werden. Selbstüberschätzung, Ablenkung oder fehlendes Wissen sind häufig die Ursache von Unfällen.

Viele Vereine wie z.B. der Alpenverein oder die Naturfreunde bieten Kurse und geführte Touren an, die mit dem richtigen Umgang mit dem Material vertraut machen und das notwendige Wissen vermitteln das notwendig ist, um sicher am Fels oder in der Kletterhalle unterwegs zu sein.

Bei der Auswahl des Materials sollten Sie sich ebenfalls auf Fachleute verlassen. Wer hauptsächlich auf Klettersteigen unterwegs ist, wird einen anderen Gurt verwenden, als ein Sportkletterer in der Halle. Während Kletterer mit Handschuhen gar nichts anfangen können, sind sie auf den „Eisenwegen“ mehr als angeraten, um schmerzhafte Blasen zu vermeiden und besseren Halt am Stahlseil zu bieten. Ebenso kann in der Halle auf einen Helm verzichtet werden, am Fels jedoch keinesfalls!

Wichtig ist auch die Pflege bzw. Lagerung des Materials. Ab einem gewissen Alter sollten bestimmte Ausrüstungsgegenstände ausgetauscht werden, auch wenn sie optisch noch immer in Topform zu sein scheinen. Materialermüdung kann beim Klettern fatal sein. Gurte und Seile sollten nicht über längere Zeit der Sonne oder Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Nach Stürzen müssen Seil oder Klettersteigset unter Umständen getauscht werden.

Fest steht: Klettern übt auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Es ist ein Sport, bei dem der ganze Körper und auch Köpfchen gefordert sind. Oft bleibt auch bei großer Erfahrung ein gewisser Respekt vor der bevorstehenden Aufgabe. Und das ist auch gut so.

Was vom Boden aus zuerst unbewältigbar erscheint, kann dann mit Technik, nachdenken und natürlich Übung doch gemeistert werden. Wie groß das Glücksgefühl ist, wenn man oben angelangt ist, lässt sich kaum beschreiben, das müssen Sie schon selbst ausprobieren. Die Region „Erste Ferienregion im Zillertal“ mit den Hauptorten Fügen und Kaltenbach bietet unzählige Möglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene Freunde des Klettersports. Indoor sowie in freier Natur. Für Kinder gibt es den ersten Zillertaler Klettergarten am Spieljoch in Fügen.

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